Weiterhin politisches Engagement 
Die Arbeitsgemeinschaft Mittelständischer Fachverbände (AMF) besteht seit ihrer Gründung im September 1998 aus nunmehr 10 Mitgliedsverbänden. Die jährlich wechselnde Geschäftsführung hat 2009 der Fachverband des Deutschen Tapeten- und Bodenbelaghandels übernommen.
Die AMF repräsentiert bundesweit rund 7.000 mittelständische Unternehmen.
Sie hat zwei Hauptziele, einerseits will sie Sprachrohr für die oft vernachlässigten mittelständischen Interessen sein, andererseits sollen die Verbände vom regelmäßigen Erfahrungsaustausch auf Geschäftsführerebene profitieren und Synergieeffekte, z.B. Rahmenabkommen, Presseerklärungen, Verträge und Mittelstandsempfehlungen nutzen.
Bedingt durch die Pläne und Maßnahmen der Bundesregierung, die immer häufiger gegen die Interessen des Mittelstandes gerichtet sind, schaltet sich die AMF nach Absprache mit den Mitgliedern immer wieder in die aktuellen politischen Diskussionen und Kontroversen ein. So wird das Gespräch zu den mittelstandspolitischen Sprechern aller im Bundestag vertretenen Fraktionen gesucht. Dabei stehen Themen wie UWG-Novelle, Ladenschluss, Mindestlohn, Arbeitsmarkt/Kündigungsschutz, Abbau der Bürokratie und Vereinfachung des Steuerrechts auf dem Plan. Die Politiker sind an den Informationen "direkt von der Quelle" sehr interessiert. Es zeigte sich, dass ihnen die Konsequenz mancher Entscheidungen nicht deutlich ist. Hier wird sich die AMF weiterhin engagieren und auch zukünftig Gespräche mit den Politikern führen, um zu versuchen, sie für die Konsequenzen ihrer Entscheidungen beim Mittelstand zu sensibilisieren.
Des weiteren versucht die AMF mit regelmäßigen Stellungnahmen, Kommentaren und Pressemeldungen, auf die aktuellen Problematiken unserer Branche aufmerksam zu machen.
Düsseldorf, Mai 2009