Social Media - Web 2.0: Sind Sie dabei?

Die Kommunikationswege ändern sich rapide. Papier und persönliche Gespräche werden durch Monitor und virtuelle Kontakte ersetzt. Das Internet ist heute die erste Adresse für Informationssuche, Meinungsbildung und Kontakte.
Über soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder Xing werden Kontakte gepflegt. Internetforen oder Blogs ("Tagebücher") zu jedem erdenklichen Thema und Bewertungsportale wie Qype oder Ciao oder sogar Google-Maps ersetzen die Unterhaltung über Erfahrungen mit Unternehmen und Produkten. In YouTube, Flickr, Picasa und ähnlichen Plattformen teilt eine extrovertierte www-Gemeinde private, belanglose oder gelegentlich auch interessante Videos und Fotos.
Die Zahl der Internetnutzer in Deutschland liegt bei 50 Millionen. Viele dieser Menschen - und besonders die Digital Natives, d.h. diejenigen, die mit den digitalen Medien aufgewachsen sind, verbringen sehr viel Zeit in der virtuellen Welt. Aber auch bei den Silver-Surfern (über 50 Jahre) steigt die Nutzung stark an.
Wollen wir diese Menschen wirklich erreichen, dann müssen wir sie dort abholen, wo sie täglich viele Stunden sind. Wir können nicht hoffen, dass sie von alleine den Weg in unsere Geschäfte finden. Die herkömmlichen Kommunikationsformen büßen weiter an Wichtigkeit ein. Wollen wir unsere Kunden nicht verlieren, müssen wir - auch und gerade als Mittelständler - diese neuen Wege mitgehen. Allerdings nicht planlos, denn dann verlaufen wir uns.
Wichtige Informationen können wir von unseren Mitarbeitern und Kindern aus der Generation Internet bekommen. Auch die Februar-ZHH-Information greift das Thema auf.
Nutzen wir diese Quellen für eine erste Orientierung. Wir dürfen den Kontakt zu den Web-Nutzern nicht verlieren - dies sind die Kunden, Azubis und Mitarbeiter von heute und morgen!

Siegfried Rossmann
ZHH-Vizepräsident